Kreuzfahrtgigant aus D ohne Antrieb im Pazifik

Zunächst war ein Antrieb futsch, dann beide. Warum der Kreuzfahrtriese “Norwegian Star”, 91740 BRZ (IMO-Nr.: 9195157) überhaupt den Hafen verließ, weiss wohl nur die Reederei. Zwischen Australien und Neuseeland ging dann auch die einzig noch verbliebende Propellergondel kaputt. Das knapp 300 Meter lange Schiff trieb hilflos im Pazifik. Der 2001 im Deutschen Papenburg bei der Meyer-Werft für 380 Mill. Euro gebaute Kreuzer hängt inzwischen am Haken von drei Schleppern.
Unter den Passagieren soll es zu Tumulten gekommen sein. Schon vor der Havarie war die geplante Reise stark verändert worden, da das Schiff nur noch sehr langsam voran kam.

Und Tschüss: Bernie Ecclestone

>USA<Mr. Formel 1 Bernie Ecclestone mus nach fast 40 Jahren seinen Posten räumen und ist nicht mehr Chef der Firma Formula One Management (FOM). Der US-Medienkonzern Liberty Media hatte die Rennserie zuvor gekauft und Ecclestone dabei übergangen. Für die Mehrheit an der Königsklasse des Motorsports hat Liberty 4,4 Milliarden Dollar gezahlt und 4,1 Milliarden Dollar Schulden übernommen. Der neue Eigentümer bietet ihm den Titel Ehrenpräsident. Ecclestone spricht von Rauswurf.

Zitis kommt nach München

>Berlin< Die neuen „Entschlüsselungsbehörde Zitis kommt nach München. Dies hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière entschieden. Die „Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“ soll forschen und entwickeln.

Galileo: Wenn den Uhren die Zeit davon läuft

>Paris< Nun ist es quais amtlich. Die Uhren an Bord des an ewiger Verzögerung leidenden europäischen Satellitennavigationssystems Galileo – die milliardenteure EU Antwort auf GPS – tut sich unschönes. Die Uhren sterben der Reihe nach weg. Was auf dem „Munich Satellite Navigation Summit“ 2016 schon hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, bestätigte jetzt ESA Chef Jan Wörner. Vor allem die präzisesten Uhren sterben, und genau auf die hatten die Galileo-Vermarkter ihre ganze Hoffnung gesetzt. Jetzt ist guter Rat teuer. Denn nun sind endlich 18 Satelliten im All, und der Regelbetrieb könnte bald starten. Jeder Satellit hat vier, teilweise unterschiedlich aufgebaute Uhren an Bord. Wie viele noch funktionstüchtig sind, ist unbekannt.

Bahnfracht: China – London in 18 Tagen bis London

>London< Für den Flieger nicht teuer genug und für das Schiff zu eilig. Ich diesem zeitlichen und finanziellen Fenster siehr die Bahnfracht ihre Chance
Ein Zug mit Konsumgütern startet am 1.1. 2017 in der Industriestadt Yiwu in der Küstenprovinz Zhejiang und kam am 18.1. in London an. Das ist schneller als mit dem Schiff, das Afrika umfahren muss, und deutlich preiswerter als mit dem Flugzeug. Die neue Verbindung soll dauerhaft etabliert werden, trotz mehrfachen umspurens, denn in Russland sind nicht nur die Entfernungen größer, sondern auch die Spurabstände der Schienen.

Aktuelle Zwischenfälle mit Flugzeugen

6. August 2016, Bremen 13:57 Uhr
Flugzeug von Germania bricht Flug in die Türkei ab, weil nach dem Start Triebwerk brennt.
Notlandung in Bremen.
5. August 2016 Bergamo
Deutsches Frachtflugzeug schlittert bei der Landung über die Begrenzung und kommt erst auf einer Strasse zum stehen.

4. August 2016 München
In 1700 Metern Höhe gefährliche Annäherung einer Drohne an eine Passagiermaschine. Entfernung zur Drohne 10 Meter. Pilot entdeckte sie im letzten Augenblick.

3. August 2016 Dubai
Aus Indien kommende Boing der Floggesellschaft Emirates geht beim Landeanflug in Flammen auf und brrennt aus. Ein Triebwerk soll explodiert sein.

18. April 2016 London
Eine Drohe kracht in Heathrow in einen landenden Jet mit 137 Menschen aus Genf.

 

Experten warnen erneut vor Gefährlichkeit von Drohnen. Triebwerke sind für die Kollision mit Vögeln ausgelegt, nicht aber für Drohnen, die Kunststoff und Metall enthalten.
Wie die Deutsche Flugsicherung warnte, kann so ein Brand entstehen und das Flugzeug zum Absturz bringen

Flughafen BER Desaster

>D< Der marode Flughafen Tegel in Berlin wird offenbar mit 50 Millionen Euro notdürftig aufgehübscht – die Eröffnung des neuen Hauptstadtflughafens BER  steht bekanntlich in den Sternen – Tegel muss also durchhalten.

A400M vor dem AUS ??

>D< Problemflieger A400M könnte das endgültige Aus drohen. Die Bundeswehr kalkuliert diverse Wege – darunter die Aufgabe des Projektes. Nach Softwarefehlern im Triebwerk war eine Maschine abgestürzt, nun macht erhöhter Verschleiß bei Zahnrädern (Späne) den Entwicklern zu schaffen. Von einem Regelbetrieb oder effizientem Einsatz ist der Transporter noch weit entfernt. Alle 20 Betriebsstunden müssen die Triebwerke überprüft werden. Im Mittelrumpf wurden zudem Risse entdeckt. Für Hersteller Airbus könnten die Probleme auch erhebliche finanziellen Folgen haben.

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