Und Tschüss: Bernie Ecclestone

>USA<Mr. Formel 1 Bernie Ecclestone mus nach fast 40 Jahren seinen Posten räumen und ist nicht mehr Chef der Firma Formula One Management (FOM). Der US-Medienkonzern Liberty Media hatte die Rennserie zuvor gekauft und Ecclestone dabei übergangen. Für die Mehrheit an der Königsklasse des Motorsports hat Liberty 4,4 Milliarden Dollar gezahlt und 4,1 Milliarden Dollar Schulden übernommen. Der neue Eigentümer bietet ihm den Titel Ehrenpräsident. Ecclestone spricht von Rauswurf.

Zitis kommt nach München

>Berlin< Die neuen „Entschlüsselungsbehörde Zitis kommt nach München. Dies hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière entschieden. Die „Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich“ soll forschen und entwickeln.

Galileo: Wenn den Uhren die Zeit davon läuft

>Paris< Nun ist es quais amtlich. Die Uhren an Bord des an ewiger Verzögerung leidenden europäischen Satellitennavigationssystems Galileo – die milliardenteure EU Antwort auf GPS – tut sich unschönes. Die Uhren sterben der Reihe nach weg. Was auf dem „Munich Satellite Navigation Summit“ 2016 schon hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde, bestätigte jetzt ESA Chef Jan Wörner. Vor allem die präzisesten Uhren sterben, und genau auf die hatten die Galileo-Vermarkter ihre ganze Hoffnung gesetzt. Jetzt ist guter Rat teuer. Denn nun sind endlich 18 Satelliten im All, und der Regelbetrieb könnte bald starten. Jeder Satellit hat vier, teilweise unterschiedlich aufgebaute Uhren an Bord. Wie viele noch funktionstüchtig sind, ist unbekannt.

Bahnfracht: China – London in 18 Tagen bis London

>London< Für den Flieger nicht teuer genug und für das Schiff zu eilig. Ich diesem zeitlichen und finanziellen Fenster siehr die Bahnfracht ihre Chance
Ein Zug mit Konsumgütern startet am 1.1. 2017 in der Industriestadt Yiwu in der Küstenprovinz Zhejiang und kam am 18.1. in London an. Das ist schneller als mit dem Schiff, das Afrika umfahren muss, und deutlich preiswerter als mit dem Flugzeug. Die neue Verbindung soll dauerhaft etabliert werden, trotz mehrfachen umspurens, denn in Russland sind nicht nur die Entfernungen größer, sondern auch die Spurabstände der Schienen.