Flugsicherheit verliert 13 Flugzeuge – Störsender?

>WIEN< Luftsicherheit: Österreichische Flugsicherung „verliert“ am 5. und 10. Juni 13 Flugzeuge aus den Augen. Das Radar wurde absichtlich gestört, ohne das sich die Quelle einordnen ließ. Ein Zusammenhang mit militärischen Aktivitäten ist möglich. Der österreische KURIER konnte in Erfahrung bringen, dass just zu dieser Zeit in Ungarn eine NATO-Übung für elektronische Kampfführung (EloKa)

Internationale Raumstation: Letzter Flug 2020?

>Moskau< Moskau garantiert die Zusammenarbeit mit den USA auf der ISS nur bis 2020 und will sich danach im Weltraum neu orientieren. Die USA wollten bis 2024 weitermachen. Beobachter werten die Entscheidung als Reaktion auf die Sanktionen der USA. Beim Transport von Menschen sind die USA in Ermangelung eines eigenen Trägers auf die Russen angewiesen.

Französische Hubschrauberträger für Russland

>MOSKAU / PARIS< Trotz der Ukraine-Krise will Paris zwei Hubschrauberträger an Russland liefern, im Wert von 1,2 Milliarden. Eine der bereits bezahlten schwimmenden Festungen soll den Pazifik befahren, der andere eventuell das Schwarze Meer. Dort stationiert Russland demnächst sechs Fregatten und sechs neue U-Boote aus.

Intermodellbau Dortmund: Wie hast Du dich verändert!

>Dortmund< Eine Modellbau ohne „robbe“ und mit einem winzigen Stand von „Graupner“. Es geht, tut aber doch irgendwie weh. Beide Baukasten-Titanen krebsen nach großen Probleme mit neuen Eigentümern und gebremsten Schaum vor sich hin. Den Sprung in die Zeit der Apps und der Gyro gesteuerten Quadrocoper schafften sie aus eigener Kraft nicht mehr! Auf ein neues!

 

Hannover Messe 2014 So viel CeBIT war nie!

>Hannover< Industrie 4.0 aller Orten, von der Eröffnung (Merkel) bis zu VDE und Bitkom. TCP/IP ist nun wahrlich als Lingua Franca in der Maschinenwelt angekommen. Nur mit der Sicherheit hapert es noch. Immerhin: Antivirenhersteller Trend Micro hat nun neben der CeBIT auch auf der Hannover Messe Industrie einen Stand. Wächst da zusammen, was früher mal eins war?

 

RSA Bsafe: Schwacher Zufall gegen Cash

>USA< Das Unternehmen RSA hat laut der Agentur Reuters 10 Millionen Dollar von der NSA erhalten, um einen Generator von Zufallszahlen künstlich zu schwäche. Die Zufallszahlen und die Erzeugungsmethode sind elementarer Bestandteil der von RSA verkauften Verschlüsselungstechnik. Das betroffene Software Toll nennt sich „Bsafe“. RSA ist aufgrund einer Übernahme nun Teil des Speicherriesen EMC. Die Firma bestreitet Absicht und verspricht Besserung.

Militärisches Frühwarnsystem in Russland errichtet

>Russland< Nahe der Kowylkino ist in Russland ein „hinter dem Horizont“ Radargerät mit einer Reichweite von 3000 Kilometern in Betrieb gegangen. Es dient unter anderem zum Aufspüren von Marschflugkörpern. Russland will weitere solcher Anlagen in Betrieb nehmen und damit Altanlagen ersetzen, die durch den Zerfall des Landes verloren gingen. Solche Anlagen gab es zum Beispiel in der Ukraine in der Nähe von Tschernobyl

China bringt Jadehase auf den Mond – Iran einen Affen in den Orbit

>China/Iran<  China hat erfolgreich die Mondsonde „Chang’e“ und den Rover „Yutu“ (Jadehase)  auf den Mond gebracht. Das letzte Mal war 1976 die sowjetische Sonde Luna 24 weich gelandet, hatte Bodenproben genommen und dann wieder gestartet. Der Jadehase begnügt sich noch damit, den Mond zu fotografieren. Seine Mission soll aber noch drei Monate dauern. Er kriecht mit einer Geschwindigkeit von 200 Metern pro Stunde über den Erdtrabanten und durchleuchtet ihn mithilfe von Radarstrahlen 100 Meter tief. China sucht auf dem Mond auch nach Rohstoffen. Hauptziel ist aber wohl eine bemannte Mission.

Gleichzeitig meldet Iran den erfolgreichen Flug eines Affen in den Orbit. Sowjetische Experten sehen vor allem die militärischen Folgen mit Interesse. China könnte die US-Vormacht im Weltraum brechen und Kommunikationswege und Spionagesatelliten stören oder wirkungslos machen.

Google kauft Hersteller von Kampfrobotern

>USA<   Der Suchmaschinen-, Smartphone- und Technologiekonzern Google ist weiter auf Einkaufstour. Im Dezember leitete man sich mit Boston Dynamics einen der innovativsten Hersteller von Robotern. Autonom laufende Vierbeiner die schwere Lasten schleppen oder sehr schnell sprinten können, stellte das Unternehmen bereits werbewirksam auf Youtube zur Schau. Als autonom operierende Einheiten kann man sie auch bewaffnen um etwa in Krisengebieten eingesetzt zu werden. Das Geld für diese Entwicklungen stammt von der Defense Advanced Research Projects Agency (Darpa), Google will den militärischen Teil der Forschungen aber nicht weiter vertiefen.